Eröffnungsfeier Olympia 2008
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Eröffnungsfeier Olympia 2008

in Peking

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Im Frühjahr 2008 kam es für die Agentur und Filmproduktion congaz visual media company aus Düsseldorf zu dem spektakulärsten Auftrag ihrer Unternehmensgeschichte: Das olympische Kreativ-Komitee in China entschied, das inszenatorische Konzept des Düsseldorfer Multimedia-Künstlers Andree Verleger für Teile der Eröffnungsfeier der olympischen Spiele einzukaufen. Deren Umsetzung durch das Kreativ-Team aus Düsseldorf sahen am 8. August 2008 weltweit über zwei Milliarden Zuschauer. Verleger, der schon seit Jahren eng mit den congaz-Inhabern Lars und Barbara Barth zusammenarbeitet, überlegte nicht lange, mit wem er die olympische Herausforderung angehen wollte. Er brauchte einen Partner, der nicht nur außerordentliche technische Kenntnisse und Erfahrungen mitbrachte, sondern auch in der Lage sein würde, seine Ideen, Visionen und Gedanken in atemberaubende Projektionen zu übersetzen. Hierfür setzte congaz ein Team bestehend aus 3D-Designern und Multimedia-Spezialisten an den Start.


"Heiter und zugleich romantisch, wie ein Traum", lautete das olympische Briefing für die geforderten Bildwelten. Für die künstlerische Idee griff man in  Düsseldorf auf die Philosophie des Tai-Chi zurück, was „sich ergänzende Gegensätze" bedeutet. Projektionen und Performance interagieren zur Darstellung der Natur und der Elemente Feuer, Licht und Wasser. Lebensgroße Blauwale ziehen in einer künstlerisch interpretierten Unterwasserwelt ihre Kreise rund um das mächtige Stadiondach.

Neben der choreographischen Herausforderung Bilder und interagierende Darsteller zu koordinieren, musste die anspruchsvolle Architektur des "bird's nest" bei der Produktion der Filmstrecken berücksichtigt werden.
Es entstand die mit insgesamt 720 Metern wahrscheinlich größte Videoproduktion zunächst monatelang nur in maßstabsgerechter Miniaturgröße.


Die tatsächliche Umsetzung war dementsprechend aufwändig. Ein normaler Film mit herkömmlicher Technik könnte ohne Qualitätsverlust niemals in dieser Größe und Form realisiert werden. Der congaz Film wurde in 22 Einzelfilme zerlegt, die im Stadion über 22 synchronisierte Projektoren wieder zu einem Gesamtbild verschmolzen.

Credits


Kunde: Olympic Commitee
Künstlerische Leitung: Andree Verleger
Produktion: congaz

Kreativ/Technische Leitung:
Lars Barth, Andree Verleger
Animationen:
Uwe Malorny, Christoph Schmitz, Daniel Wichterich

Awards

VDW Award 2009

congaz gewinnt beim VDW Award 09.

Beim diesjährigen "VDW Award - The board of ideas" ging der "Hatto" in der Kategorie "Visuelle Medien, Microsite & Guerilla" an congaz düsseldorf für die Produktion und Realisation des Projektes "fiftyfifty – Transparent Man" und Florian Meimberg, ehemals CD der Agentur Euro RSCG Düsseldorf.
 

Um auf die Lage der Obdachlosen aufmerksam zu machen, ließ congaz den Obdachlosen Lutz vor den Augen erstaunter Passanten mittels ausgeklügelter Projektionstechnik verschwinden und weckte vor Ort und in den Medien großes Interesse.

ADC*E

congaz gewinnt Gold für die mediale Inszenierung der Olympiade-Eröffnung in Peking.

Eine von zwei Goldmedaillen in der Kategorie „Environmental Design“ beim ADC of Europe ging an congaz düsseldorf für die international stark beachtete visuelle Inszenierung  des „Tai Chi Parts“ der olympischen Eröffnungsfeier in Peking 2008.

ADC

ADC-Auszeichnung für congaz visual media company.

Beim diesjährigen ADC Wettbewerb erhielt congaz in der Kategorie „Public Events“ eine Auszeichnung für die international stark beachtete visuelle Inszenierung  des „Tai Chi Parts“ der olympischen Eröffnungsfeier in Peking 2008.

Darüber hinaus war congaz an einer weiteren Auszeichnung in der Kategorie „Media“ für die Agentur Euro RSCG Düsseldorf maßgeblich beteiligt. Die Auszeichnung ging an das Projekt „fiftyfifty Transparent Man“ bei dem im Dezember 2008 der Obdachlose Lutz vor den Augen erstaunter Passanten verschwand, um somit auf die Lage der Obdachlosen aufmerksam zu machen.

International Cup Award

Erneut Gold für congaz beim Intercontinental Advertising Cup-Award.

Nachdem congaz mit der medialen Inszenierung der olympischen Eröffnungsfeier in Peking 2008 sowohl beim ADC, als auch beim ADC Europe gewinnen konnte, wurde das Projekt automatisch zum "Intercontinental Advertising Cup-Award" eingereicht.

 

Hier treten alle Gewinner der weltweit größten Werbefestivals noch einmal gegeneinander an. congaz setzte sich hier gegen vier andere hochrangige Einreichungen durch und holte in der Kategorie "Best of Installation" Gold.

Designpreis Deutschland

„Der Preis der Preise“ in Gold geht an congaz.

Erneut hat eine hochkarätige Jury für die mediale Inszenierung des „Tai Chi Parts“ der olympischen Eröffnungsfeier in Peking 2008 congaz mit Gold ausgezeichnet.

 

Der Designpreis der Bundesrepublik Deutschland ist die höchste offizielle deutsche Auszeichnung im Bereich Design. Er wird als »Preis der Preise« bezeichnet, denn kein anderer Designpreis stellt ähnlich hohe Anforderungen an seine Teilnehmer. So kann ein Unternehmen nur dann am Wettbewerb um den Designpreis teilnehmen wenn sein Produkt bereits national oder international ausgezeichnet wurde.

Eine weitere Voraussetzung für die Teilnahme ist die Nominierung durch die Wirtschaftsministerien und -senatoren der Länder bzw. durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

Mercury Excellence Award

Im Frühjahr letzten Jahres produzierte congaz in Zusammenarbeit mit der Frankfurter Agentur Hab&Gut verschiedene Clips zur Unterstützung der Kampagne "HIS HOLINESS THE 14TH DALAI LAMA - FRANKFURT", die beim Mercury Award in New York in der Kategorie "Best of campaigns – pro bono" Gold holte.


Zu sehen sind die Clips auf:

www.artistsfordalailama.de/
mediacenter/videos.html